Für die automatisierte Sicherung und Wartung der Win-CASA-Datenbanken stehen zwei Batch-Skripte zur Verfügung. Beide protokollieren jeden Durchlauf vollständig und liefern einen Rückgabewert, der von der Windows-Aufgabenplanung ausgewertet werden kann.

Dieses Dokument beschreibt Funktionsweise, Konfiguration, erforderliche Berechtigungen und Einrichtung der beiden Skripte sowie die Aufgaben, die beim Betreiber der Installation liegen.


1. Geltungsbereich und Voraussetzungen

Die Skripte sind ausgelegt für:

  • Win-CASA in der Version 2025 mit lokal installiertem Firebird-Server
  • Windows-Betriebssysteme mit Windows-Aufgabenplanung
  • eine Firebird-Datenbankverbindung über 127.0.0.1, Port 3059

Erforderliche Bestandteile der Win-CASA-Installation:

  • wincasadatensicherung.exe im Installationsordner
  • gbak.exe im Unterordner FB5
  • der Ordner mit der WinCASA-INI beziehungsweise den Benutzerdaten

Alle drei werden beim Start geprüft. Fehlt eines davon, wird der Durchlauf mit einer entsprechenden Meldung abgebrochen, bevor Änderungen vorgenommen werden.


2. Übersicht der beiden Skripte

wincasa_nur_sicherung.batwincasa_wartung.bat
Zweckausschließlich DatensicherungDienstneustart, Datensicherung, Reorganisation
Administratorrechtenicht erforderlicherforderlich
Auswirkung auf angemeldete BenutzerkeineTrennung bestehender Verbindungen
Laufzeitabhängig von der Datenbankgröße, im Regelfall unter einer Minutezusätzlich die Dauer der Reorganisation
Empfohlener Ausführungszeitpunktfrei wählbar, auch während des Betriebsaußerhalb der Arbeitszeit
Firebird-Dienstbleibt unberührtwird gestoppt und neu gestartet
Reorganisationneinja, Hauptdatenbank

Für eine reine tägliche Datensicherung ist wincasa_nur_sicherung.bat vorgesehen. Die Wartung ergänzt diese um Dienstneustart und Reorganisation und ersetzt sie nicht.


3. Funktionsweise

3.1 Datensicherung – wincasa_nur_sicherung.bat

  1. Prüfung der Konfiguration sowie der benötigten Dateien und Ordner.
  2. Sicherung der Hauptdatenbank WINCASA.FDB über wincasadatensicherung.exe.
  3. Prüfung, ob im Sicherungsordner eine neue Sicherungsdatei entstanden ist und ob deren Größe plausibel ist.
  4. Sicherung der Berichtedatenbank BERICHTE.FDB, sofern in der Konfiguration aktiviert, mit derselben Prüfung.

Der Firebird-Dienst wird nicht angetastet. Die Sicherung erfolgt im laufenden Betrieb; angemeldete Benutzer können weiterarbeiten und müssen sich nicht abmelden.

3.2 Wartung – wincasa_wartung.bat

  1. Prüfung der Administratorrechte und Setzen einer Sperre gegen einen zweiten gleichzeitigen Durchlauf.
  2. Prüfung der Konfiguration, der benötigten Dateien und Ordner sowie der Existenz des Firebird-Dienstes.
  3. Stoppen des Firebird-Dienstes mit Kontrolle des tatsächlichen Dienstzustandes. Bestehende Verbindungen werden dabei getrennt.
  4. Starten des Dienstes und Warten, bis dieser läuft und der Datenbankport Verbindungen annimmt.
  5. Sicherung der Hauptdatenbank mit anschließender Prüfung des Ergebnisses.
  6. Sicherung der Berichtedatenbank, sofern in der Konfiguration aktiviert.
  7. Reorganisation der Hauptdatenbank.

Zum Ablauf: Schritt 7 wird ausschließlich dann erreicht, wenn die Sicherung der Hauptdatenbank in Schritt 5 nachweislich erfolgreich abgeschlossen wurde. Andernfalls endet der Durchlauf vorher. Hintergrund ist, dass die Reorganisation die Datenbankdatei ersetzt; dies soll nur mit einer aktuellen Sicherung als Rückfallebene geschehen.

Ein Fehler bei der Sicherung der Berichtedatenbank setzt lediglich den Rückgabewert und verhindert die Reorganisation nicht, da die Sicherung der Hauptdatenbank zu diesem Zeitpunkt bereits vorliegt und geprüft wurde.

Die Berichtedatenbank wird nicht reorganisiert.


4. Erforderliche Berechtigungen

Datensicherung

Administratorrechte sind nicht erforderlich. Das ausführende Benutzerkonto benötigt:

  • Leserechte auf den Win-CASA-Installationsordner
  • Leserechte auf den Ordner mit der WinCASA-INI
  • Schreibrechte auf den Sicherungsordner und den Protokollordner
  • Zugriff auf 127.0.0.1:3059; da es sich um eine lokale Verbindung handelt, ist keine Firewallfreigabe erforderlich

Wartung

Administratorrechte sind zwingend erforderlich, da der Firebird-Dienst gestoppt und gestartet wird. Das Skript prüft dies zu Beginn und bricht andernfalls mit einer entsprechenden Meldung ab. Zusätzlich gelten dieselben Datei- und Ordnerberechtigungen wie bei der Datensicherung.

In der Aufgabenplanung ist hierfür die Option Mit höchsten Privilegien ausführen zu aktivieren.

Hinweis zum ausführenden Benutzerkonto

Beide Skripte greifen auf die konfigurierten Pfade unter dem Konto zu, unter dem die geplante Aufgabe ausgeführt wird, nicht unter dem Konto eines angemeldeten Benutzers. Liegt der Sicherungs- oder Protokollordner innerhalb eines Benutzerprofils, etwa unterhalb von C:\Users\<Benutzername> oder in einem Cloud-Synchronisationsordner, ist er für ein Dienstkonto oder für das Systemkonto nicht erreichbar. Der Durchlauf wird in diesem Fall mit einem Konfigurationsfehler beendet.

Für geplante Aufgaben sind daher Zielordner zu wählen, die unabhängig vom angemeldeten Benutzer erreichbar sind.


5. Konfiguration

Beide Dateien enthalten am Anfang zwei voneinander getrennte Bereiche. Anpassungen erfolgen ausschließlich im ersten Bereich.

5.1 Anzupassende Werte

VariableBedeutungBeispielwert
CASAPFADInstallationsordner von Win-CASA, ohne abschließenden BackslashC:\Program Files\Win-CASA
CASAINIOrdner mit der WinCASA-INI beziehungsweise den BenutzerdatenC:\Users\<Benutzername>\Documents\WinCASA\Daten
SICHERUNGSPFADZielordner der SicherungsdateienD:\Backup\WinCASA
LOGORDNERAblageort der ProtokolldateienC:\ProgramData\WinCASA-Wartung
SICHERE_BERICHTEBerichtedatenbank mitsichern: 1 = ja, 0 = nein1

Die angegebenen Werte sind Beispiele und an die jeweilige Installation anzupassen. Protokoll- und Sicherungsordner dürfen identisch sein; die Skripte unterscheiden Sicherungsdateien anhand der Dateimaske von Protokolldateien.

5.2 Vorgabewerte

Die folgenden Werte entsprechen der Win-CASA-Standardinstallation beziehungsweise sind interne Werte der Skripte. Sie sind nicht anzupassen. Änderungen sollten nur nach Abstimmung mit dem Support erfolgen.

VariableVorgabeBedeutung
DIENSTFirebirdServersw24_fb5Windows-Dienstname des Firebird-Servers, nur in der Wartungsdatei. Nicht identisch mit dem Firebird-Instanznamen sw24_fb5. Der tatsächliche Dienstname der Installation lässt sich mit sc query state= all ermitteln.
DBSERVER127.0.0.1Datenbankserver
DBPORT3059Firebird-Port der Win-CASA-Installation
CASAVERSION2025Win-CASA-Version für den Aufruf des Sicherungsprogramms
SICHERUNGSMASKE*.001Dateimaske der Win-CASA-Sicherungsdateien
MIN_STELLEN5Untergrenze für die Plausibilitätsprüfung der Dateigröße, entspricht etwa 10 KB
TIMEOUT_DIENST90Maximale Wartezeit auf den Dienstzustand in Sekunden, nur Wartungsdatei
TIMEOUT_PORT90Maximale Wartezeit auf den Datenbankport in Sekunden, nur Wartungsdatei

5.3 Schreibweise der Konfigurationszeilen

Jede Konfigurationszeile muss folgender Form entsprechen:

set "SICHERUNGSPFAD=D:\Backup\WinCASA"

Variablenname und Gleichheitszeichen stehen dabei innerhalb der Anführungszeichen. Der Pfad wird ohne eigene Anführungszeichen eingetragen, auch wenn er Leerzeichen enthält.

Nicht korrekt, da der Variablenname fehlt:

set "D:\Backup\WinCASA"

Diese Konstellation entsteht häufig beim Einfügen eines über die Windows-Funktion Als Pfad kopieren übernommenen Wertes. Der Befehl set ohne Gleichheitszeichen entspricht der Abfrageform des Befehls; die Eingabeaufforderung interpretiert den Pfad dann als Variablennamen und gibt die Meldung Die Umgebungsvariable "..." ist nicht definiert. aus.

Ebenfalls nicht korrekt, da der Pfad zusätzlich in Anführungszeichen steht:

set "SICHERUNGSPFAD="D:\Backup\WinCASA""

Beide Skripte prüfen beim Start, ob alle Konfigurationswerte gesetzt sind, und benennen fehlende Werte einzeln.


6. Protokollierung

Die Protokolle werden im konfigurierten LOGORDNER abgelegt und nach dem Wochentag benannt:

  • Wartung: Montag_log.txt, Dienstag_log.txt und entsprechend
  • Datensicherung: Montag_sicherung_log.txt, Dienstag_sicherung_log.txt und entsprechend

Damit bestehen je Skript höchstens sieben Protokolldateien. Jeder Durchlauf überschreibt das Protokoll des gleichen Wochentags aus der Vorwoche, sodass eine Woche Historie vorliegt und der Ordner nicht anwächst.

Jede Protokollzeile beginnt mit Datum und Uhrzeit. Die Ausgaben von wincasadatensicherung.exe, gbak und der Windows-Dienststeuerung werden in dieselbe Datei geschrieben, sodass im Fehlerfall die ursprüngliche Meldung des jeweiligen Programms verfügbar ist.

Enthält der Protokollname die Bezeichnung Unbekannt, konnte der Wochentag nicht bestimmt werden. Der Durchlauf wird davon nicht beeinträchtigt, die Rotation der Protokolle entfällt jedoch.


7. Rückgabewerte

Die Aufgabenplanung zeigt den Rückgabewert als Letztes Ausführungsergebnis an, in der Regel hexadezimal. Nachstehend sind beide Darstellungen aufgeführt.

Datensicherung

WertHexadezimalBedeutung
00x0Erfolgreich abgeschlossen
60x6Konfigurationsfehler: Wert nicht gesetzt, Datei oder Ordner nicht vorhanden
200x14Sicherung der Hauptdatenbank fehlgeschlagen
210x15Sicherung der Berichtedatenbank fehlgeschlagen

Wartung

WertHexadezimalBedeutung
00x0Erfolgreich abgeschlossen
50x5Keine Administratorrechte
60x6Konfigurationsfehler: Wert nicht gesetzt, Datei, Ordner oder Dienst nicht vorhanden
70x7Es wird bereits ein Durchlauf ausgeführt
100xADienst konnte nicht gestoppt werden
110xBDienst konnte nicht gestartet werden
120xCDatenbank nimmt keine Verbindungen an
200x14Sicherung der Hauptdatenbank fehlgeschlagen, Reorganisation nicht ausgeführt
210x15Sicherung der Berichtedatenbank fehlgeschlagen
300x1EReorganisation fehlgeschlagen

Der Rückgabewert 30 erfordert besondere Beachtung: die Sicherung der Hauptdatenbank lag zu diesem Zeitpunkt vor und befindet sich im Sicherungsordner, der Zustand der Datenbank ist jedoch zu prüfen. In diesem Fall empfiehlt sich eine Rückmeldung an den Support unter Beifügung der Protokolldatei.


8. Einrichtung in der Aufgabenplanung

Datensicherung

  • Benutzerkonto mit Schreibrecht auf Sicherungs- und Protokollordner; Administratorrechte sind nicht erforderlich
  • Option Unabhängig von der Benutzeranmeldung ausführen aktivieren
  • Option Mit höchsten Privilegien ausführen nicht erforderlich
  • Ausführungszeitpunkt frei wählbar, der laufende Betrieb wird nicht beeinträchtigt

Wartung

  • Benutzerkonto mit Administratorrechten
  • Option Unabhängig von der Benutzeranmeldung ausführen aktivieren
  • Option Mit höchsten Privilegien ausführen aktivieren
  • Ausführungszeitpunkt außerhalb der Arbeitszeit, da bestehende Verbindungen getrennt werden

Für beide Aufgaben

  • Die Batchdatei direkt als Programm angeben, nicht cmd.exe
  • Unter Starten in den Ordner der Batchdatei eintragen
  • Beide Aufgaben nicht zeitgleich planen; die Wartung führt eine Datensicherung selbst durch

9. Checkliste zur Inbetriebnahme

  1. Skript in einen Ordner ablegen, der unabhängig vom angemeldeten Benutzer erreichbar ist.
  2. Die fünf anzupassenden Werte im Konfigurationsbereich eintragen.
  3. Sicherungs- und Protokollordner anlegen und Schreibrechte für das ausführende Konto prüfen.
  4. Bei der Wartung den Windows-Dienstnamen des Firebird-Servers gegen die Installation prüfen.
  5. Manuellen Testlauf durchführen und die Protokolldatei auf Fehlermeldungen prüfen.
  6. Prüfen, ob im Sicherungsordner eine Sicherungsdatei mit aktuellem Zeitstempel entstanden ist.
  7. Geplante Aufgabe einrichten und einen weiteren Testlauf über die Aufgabenplanung auslösen.
  8. Rückgabewert der geplanten Aufgabe prüfen; er muss 0 betragen.
  9. Überwachung des freien Speicherplatzes am Sicherungsziel einrichten.
  10. Turnus für die Prüfung der Rücksicherbarkeit festlegen, siehe Abschnitt 13.

10. Meldungen und ihre Ursachen

MeldungUrsache und Abhilfe
Die Umgebungsvariable "..." ist nicht definiert.In einer set-Zeile fehlt der Variablenname oder das Gleichheitszeichen, siehe Abschnitt 5.3. Die Meldung tritt nur bei älteren Skriptfassungen auf; aktuelle Fassungen benennen fehlende Werte einzeln.
FEHLER: Diese Konfigurationsvariablen sind nicht gesetzt: ...Die genannten Zeilen im Konfigurationsbereich prüfen.
FEHLER: Dieses Skript muss mit Administratorrechten laufen.Die Wartung wurde ohne erhöhte Rechte gestartet. In der Aufgabenplanung die Option Mit höchsten Privilegien ausführen aktivieren.
FEHLER: Es laeuft bereits eine Wartung.Ein zweiter Durchlauf wurde gestartet, während der erste noch läuft. Nach einem unplanmäßigen Abbruch kann der Sperrordner wartung.lock im Protokollordner verbleiben und ist zu löschen; die Meldung nennt den Pfad.
FEHLER: nicht gefunden: ...Der Pfad in CASAPFAD oder CASAINI ist unzutreffend oder für das ausführende Konto nicht erreichbar.
FEHLER: Dienst ... existiert nicht oder ist nicht abfragbar.Den Dienstnamen mit sc query state= all ermitteln. Der Firebird-Instanzname entspricht nicht dem Windows-Dienstnamen.
FEHLER: Dienst wurde ... nicht gestoppt bzw. nicht gestartetDer Dienst reagiert nicht innerhalb der vorgesehenen Wartezeit. Die ursprüngliche Meldung der Dienststeuerung steht unmittelbar davor im Protokoll.
FEHLER: Port ... antwortet nicht.Der Dienst läuft, nimmt jedoch keine Verbindungen an. Die Firebird-Protokolle sind zu prüfen.
Keine neue Datei *.001 im Sicherungsordner entstanden.Das Sicherungsprogramm hat keine Datei im erwarteten Ordner erzeugt. Den Wert von SICHERUNGSPFAD prüfen.
Datei ... ist mit ... Byte unplausibel klein.Die erzeugte Sicherungsdatei liegt unterhalb der Plausibilitätsgrenze. Bei sehr kleinen Datenbanken ist der Wert MIN_STELLEN in Abstimmung mit dem Support anzupassen, andernfalls ist von einem Abbruch der Sicherung auszugehen.
WARNUNG: PowerShell fehlt - Portpruefung entfaelltNicht kritisch. Anstelle der Portprüfung wird eine feste Wartezeit von 15 Sekunden eingehalten.
WARNUNG: Wochentag nicht ermittelbarNicht kritisch für die Sicherung; die Rotation der Protokolldateien entfällt, siehe Abschnitt 6.

11. Funktionsumfang und Grenzen

Der Funktionsumfang der Skripte ist bewusst begrenzt. Die folgenden Punkte sind bei Einrichtung und Betrieb zu berücksichtigen.

Alte Sicherungen werden nicht automatisch gelöscht. Der Sicherungsordner wächst mit jedem Durchlauf. Zu Beginn jedes Wartungsdurchlaufs wird der freie Speicherplatz am Sicherungsziel protokolliert.

Es wird keine Kopie auf ein zweites Ziel erstellt. Befinden sich Datenbank und Sicherung auf derselben Maschine, sind bei einem Datenträgerausfall, bei einer Verschlüsselung durch Schadsoftware oder bei Verlust des Gerätes beide betroffen. Ein Sicherungsziel auf einem separaten Datenträger stellt die Mindestanforderung dar; empfohlen wird zusätzlich eine Kopie auf ein getrenntes Medium.

Cloud-Synchronisationsordner sind als Sicherungsziel nicht geeignet. Die Sicherungsdateien werden hochgeladen und erzeugen Versionsstände; Funktionen zur bedarfsgesteuerten Bereitstellung können lokale Dateien wieder auslagern, sodass nur ein Platzhalter vorliegt; Löschvorgänge werden mit synchronisiert, anstatt eine unabhängige Kopie zu erhalten.

Die Größenprüfung ist keine Vollständigkeitsprüfung. Sie erkennt offensichtlich unbrauchbare Dateien von 0 Byte oder wenigen Kilobyte. Die Verwertbarkeit einer Sicherung weist ausschließlich eine Rücksicherung nach.

Bei mehrteiligen Sicherungen wird der erste Teil geprüft. Die Dateiendung .001 lässt eine Aufteilung in mehrere Teile zu. Werden bei größeren Datenbanken weitere Teile mit den Endungen .002 und folgende erzeugt, sind diese nicht Gegenstand der Prüfung.

Die Berichtedatenbank wird nicht reorganisiert.


12. Verantwortlichkeiten

AufgabeZuständigkeit
Sicherung ausführen und protokollierenSkript, über die Aufgabenplanung
Prüfung, dass eine Sicherungsdatei entstanden istSkript
Auswertung der Rückgabewerte und ProtokolleBetreiber der Installation
Überwachung des freien SpeicherplatzesBetreiber der Installation
Löschen nicht mehr benötigter SicherungenBetreiber der Installation
Aufbewahrung einer Kopie auf getrenntem MediumBetreiber der Installation
Prüfung der RücksicherbarkeitBetreiber der Installation
Anpassung der Vorgabewertenur in Abstimmung mit dem Support

13. Prüfung der Rücksicherbarkeit

Eine Sicherung, die nicht mindestens einmal zurückgespielt wurde, stellt keinen belastbaren Nachweis dar. Die Skripte können prüfen, ob eine Sicherungsdatei entstanden ist und ob ihre Größe plausibel ist; ob sie sich zurücksichern lässt, ist auf diesem Weg nicht feststellbar.

Empfohlen wird daher, in festen Abständen eine Sicherung über die Rücksicherungsfunktion von Win-CASA auf ein Testsystem zurückzuspielen und das Ergebnis zu dokumentieren. Ein geeigneter Zeitpunkt ist jeweils unmittelbar vor Änderungen an der Umgebung, beispielsweise vor einem Versionswechsel.


Stand: August 2026 · Fassung 1.0

Bei Rückfragen zu Einrichtung, Konfiguration oder Fehlermeldungen wenden Sie sich bitte unter Beifügung der betroffenen Protokolldatei an den Support.

Wir weisen außerdem ausdrücklich darauf hin, dass wir mit diesem Artikel nur die Herangehensweise beschreiben und im Anhang eine Musterdatei für Beispielsskripts beilegen.
Die individuelle Anpassung dieser Skripte an die jeweilige IT - Infrastruktur sind kundenseitig bzw. von deren IT vorzunehmen.

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